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Im Laufe des Jahres 1925 rufen Wilhelm Neuscheler, Jakob Rilling, Eugen Nill, Friedrich Laur, Robert Eißler und Wilhelm Rinn in der Gemeinde Nehren dazu auf, einen Musikverein zu gründen. Diese Initiative stößt auf große Resonanz. 70 Personen erklären sich dazu bereit, dem neuen Verein beizutreten.

Der Charme der frühen Jahre

Am 13. Dezember 1925 findet im Gasthaus Schwanen die Gründungsversammlung des Musikvereins Nehren statt. Die Vorstandschaft setzt sich wie folgt zusammen: Schultheiß Paul Heyd (1. Vorsitzender), Gipsermeister Wilhelm Neuscheler (2. Vorsitzender), Hauptlehrer Karl Hötzer (Kassier), Backofenbauer Jakob Rilling (Schriftführer), Joh. Rösch (Materialverwalter), Erwin Steimle (Vereinsdiener), als aktive Ausschussmitglieder Wilhelm Nill und Karl Wenzel, als passive Ausschussmitglieder Gemeinderat Bernhard Nill und Wilhelm Rinn. 

Die erste Aufgabe der neu gewählten Vereinsführung ist es, Instrumente zu beschaffen. Trotz großzügiger Spenden muss hierfür ein Darlehen aufgenommen werden. Dirigent Grossmann, Postsekretär aus Mössingen, dessen Honorar damals schon stattliche 5 Mark pro Übungsabend beträgt, leitet die Proben.

Schon nach kurzer Zeit tritt die Kapelle öffentlich auf, vor allem auf Hochzeiten, bei denen das ganze Dorf zusammen-kommt. Die Musiker unterhalten ihr Publikum mit einem kleinen Repertoire von Polkas, Märschen, Walzer und Ouvertüren. 

Das Ergebnis beim Wertungsspiel am 11. Juli 1926 in Kuppingen bei Herrenberg, also erst gut ein halbes Jahr nach der Gründung, kann man getrost als sensationell bezeichnen. „Der Eindruck war ein guter. Solotrompete fiel angenehm auf. Flotte Direktion“, lautet zwar nur knapp der Kommentar der Wertungsrichter, die musikalische Gesamtleistung der Anfängerkapelle wird jedoch mit der Note 1a bewertet. Darüber hinaus gewinnt der Musikverein in der Rangwertung zu den anderen Teilnehmern eine Es-Klarinette.

Die Finanzlage bleibt jedoch angespannt. Zwar können 1926 für die Musiker noch Mützen angeschafft werden, die Kapelle muss jedoch jede Auftrittsmöglichkeit annehmen, um finanziell über die Runden zu kommen. Bis in die Fünfziger Jahre hinein gibt es übrigens auch eine Streichinstrumentengruppe, die wie die reguläre Kapelle insbesondere auf Hochzeiten zum Einsatz kommt.

Bei der Generalversammlung im Jahre 1927 wird Gipsermeister Wilhelm Neuscheler Vorstand, Robert Eißler Kassier. Im selben Jahr präsentiert sich die Musikkapelle in neuen Uniformen der Einwohnerschaft.













Die Musikkapelle
im Jahr 1935


Die Musiker und ihre Angehörigen erleben viele frohe und unterhaltsame Stunden. Die Kapelle nimmt sechs Mal mit gutem Erfolg an Wertungsspielen teil.

Neubeginn nach dem Krieg

Während des zweiten Weltkriegs kommt die Vereinstätigkeit fast vollständig zum Erliegen. Viele Mitglieder werden einberufen. Etliche müssen in den Wirren der Zeit ihr Leben lassen, einige kehren erst spät aus der Kriegsgefangenschaft in die Heimat zurück. Nach Kriegsende verbietet die französische Besatzung zunächst allgemein jegliche Vereinstätigkeit in ihrem Hoheitsgebiet. 

Schließlich finden sich einige frühere Mitglieder sowie auch neue Interessenten zusammen mit dem Ziel der Wiedergründung. Am 1. April 1946 wird ein Gesuch an das Landratsamt Tübingen eingereicht mit der Bitte, die Aufnahme des Vereinsgeschehens zu gestatten. Der Vorschlag für die Besetzung der Vereinsspitze, nämlich Ernst Laur (1. Vorsitzender), Wilhelm Rinn (2. Vorsitzender), Christian Schlotterer (Kassier), Jakob Klett (Schriftführer) sowie Jakob Schelling, Eugen Kemmler und Wilhelm Laur als Ausschussmitglieder, wird von der französischen Militärregierung nicht beanstandet. Das Landratsamt erteilt am 8. Oktober 1946 somit die Genehmigueine Gründungsversammlung durchzuführen. Dies ist den Musikern eine große Erleichterung, muss nun doch nicht mehr heimlich geprobt werden. 

Die Vereinsleitung steht in der Nachkriegszeit wieder vor ähnlichen Problemen wie in den Zwanziger Jahren. Mit den Finanzen steht es nicht zum Besten. Da für den Kauf einer gebrauchten Tuba das Geld fehlt, wird diese kurzerhand für einige Zentner Äpfel im Tausch erworben. Kleinere Aufwendungen wie zum Beispiel für die Reparatur von Instrumenten werden durch Butter - in den Nachkriegsjahren ein gängiges Zahlungsmittel - abgegolten. Ausschließlich mit Naturalien sind die notwendigen Investitionen jedoch nicht zu finanzieren. So sind erneut Schulden unumgänglich.

Aufschwung in der Wirtschaftswunderzeit














Festumzug 1950

In den Fünfziger Jahren erreicht die Kapelle unter den Dirigenten Nuding (1947-1949) und Schöffel (1949-1952) wieder rasch ihre gute und bekannte Leistungsfähigkeit. 1950, im 25-jährigen Jubiläumsjahr, übernimmt Wilhelm Neuscheler wieder das Amt des Vorsitzenden.

Ausflüge, Festbesuche, Frühjahrs- und Weihnachtsfeiern, Platzkonzerte, Theaterstücken und zahlreiche Auftritte in der näheren Umgebung bestimmen das Vereinsleben. Am 6. Februar 1952 gibt der anschließend zum Ehrenvorstand ernannte Wilhelm Neuscheler die Vereinsführung weiter an seinen Sohn Karl. 1953 gehören bereits wieder insgesamt über 100 Mitglieder dem Verein an. Vor dem Hintergrund „sehr guter“ (Baiersbronn) und „vorzüglicher“ (Mössingen) Auszeichnungen bei den   Wertungsspielen 1953 hält das Protokoll der Generalversammlung 1954 fest: „Wir dürfen mit ruhigem Gewissen sagen, dass noch keine Versammlung so harmonisch verlaufen ist wie diese.“                                                
Zur Förderung des Nachwuchses wird 1955 erstmals um musikalisch interessierte Jugendliche geworben. Die kostenlose Instrumentalausbildung führen erfahrene Musiker aus den Reihen der Kapelle durch. Deren Dirigent ist Wenzel Rubner (1952 bis 1956).
Wilhelm Neuscheler

Mit vielen Ehrungen sowie einem ansehnlichen Festzug durch die bunt geschmückte Ortschaft begeht der Musikverein sein 30-jähriges Jubiläum im Jahre 1955. Unter dem Motto „Musik erfreut des Menschen Herz“ bringen Musikvereine aus Nah und Fern, darunter auch die Patenkapelle Kuppingen, Konzert- und Unterhaltungsmusik zu Gehör.

Im Jahre 1957 wird die Steinlachmusikervereinigung gegründet. Ihr gehören die Musikvereine aus dem Steinlach- und Wiesaztal an. Die Tradition der jährlichen Steinlachmusikertreffen (bis 2005) beginnt. Zum 35-jährigen Jubiläum des Musikvereins Nehren im Jahre 1960 findet diese Veranstaltung  erstmals in Nehren statt. Die kurz zuvor unter ihrem Ausbilder Ernst Laur gegründete Jugendkapelle hat bei dieser Veranstaltung ihren ersten Auftritt. Viele Jugendliche werden nach und nach in die seit 1956 von Dirigent Helmut Raidt geleitete Musikkapelle übernommen. 

1961 ist der Musikverein in der Sendung „Mit Volksmusik ins Land hinaus“ im Radio  zu hören. Ein Höhepunkt in der Geschichte des Vereins ist 1962 die Verleihung der Bundesfördermedaille in Gold an Ehrenvorstand Wilhelm Neuscheler, der sich um den  Verein, den Blasmusikverband Neckar-Alb sowie die Steinlachmusikervereinigung große Verdienste erworben hat.

„Naihre loht se haire“ – Nehren lässt sich hören

Bei der Winterfeier am 15. Februar 1964 übergibt der scheidende Dirigent Helmut Raidt den Taktstock an seinen Nachfolger Heinz Stahl. Unter dessen musikalischer Führung und mit neuen Uniformen ausgestattet begeht die Kapelle im Juni 1965 bei herrlichem Wetter ihr 40-jähriges Jubiläum. Obwohl unmittelbar vor Veranstaltungsbeginn eine Sturmböe die Dachplane hinfort reißt, was kurzfristig zu reparieren ist, wird das Fest ein großer Erfolg.

      Heinz Stahl    

Das große Zelt auf dem heute bebauten Gelände zwischen Kober- und Vaihinger Straße kann bei weitem nicht lle Besucher fassen. Beim Jubiläumsfest 1965 erstmals mit von der Partie ist ein Musikverein aus dem Ausland, nämlich eine Gastkapelle aus St. Ulrich/Tirol. In den folgenden Jahren gibt es einen  regen Austausch mit dieser Gemeinde. Der Bau des dortigen Musikpavillons wird in Nehren sogar mit Spenden unterstützt.  

Auch in der näheren Umgebung knüpfen die Nehrener freundschaftliche Bande zu  ausländischen Kapellen. So spielen sie traditionell beim Tag der offenen Tür des  französischen Musikcorps des 24. Jägerregiments in Tübingen. Die Franzosen sind auch etliche Male in Nehren zu hören. Diese Kameradschaft sei ein Beleg der guten Verständigung der beiden Völker links und rechts des Rheins, lobt Bürgermeister Franz Fecht. 

1968 kommt der Musikverein zurück auf frühere Versuche, in Nehren einen Faschingsabend durchzuführen. Ausgelassene Stimmung in der neu gebauten Turnhalle finden eine erfreuliche Resonanz bei Fasnetsbegeisterten aus dem ganzen Steinlachtal. Bis in die Achtziger Jahre hinein werden solche Veranstaltungen immer wieder durchgeführt, später kommt der weithin beliebte Nehrener Kinderfasching noch hinzu.

Die finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde macht es 1972 möglich, die Mitglieder der Kapelle in neue, modische Uniformen zu kleiden. Der Musikverein revanchiert sich mit einem Benefizkonzert zu Gunsten des neu gebauten Kindergartens Reisser. Seit Anfang der Siebziger Jahre verstärken zunehmend Frauen die Kapelle. Der Mitgliederstand beträgt 1972 insgesamt 202 Personen.

Auf ein Inserat hin kommt eine Partnerschaft mit der schweizerischen Musikgesellschaft Altishofen (Kanton Luzern) zustande. Bevor sich Abordnungen beider Vereine im März 1973 zum ersten Mal auf halbem Wege bei Schaffhausen treffen, erhalten die Schweizer Musikanten zur Gewöhnung an den hiesigen Dialekt eine Schallplatte mit Tübinger Gogenwitzen zugesandt. Erstmals im Juni 1973 kommt die Musikgesellschaft Altishofen zu Besuch. Ein gemeinsames Konzert, ein Unterhaltungsabend und ein Ausflug zur Bärenhöhle gehören zum Programm. 1974 erfolgt der Gegenbesuch in der Schweiz, wo die Nehrener mit großer Gastfreundschaft Aufnahme finden.

Bei der Hauptversammlung am 28. Dezember 1974 wird der scheidende Vorstand Karl Neuscheler zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Der neue erste Vorsitzende Karl-Ernst Steimle übernimmt den Verein mit einem Stand von 223 Mitgliedern. 

Das 50-jährige Vereinsjubiläum vom 11. bis 14. Juli 1975 ist musikalisch wie auch finanziell ein großer Erfolg. Bei den Feierlichkeiten auf dem Festplatz beim Bahnhof werden eine Reihe verdienter Mitglieder geehrt, darunter das letzte noch lebende Gründungsmitglied Wilhelm Rinn sowie die im Gründungsjahr beigetretenen Wilhelm Laur, Ernst Laur, Rudolf Klett, Jakob Wagner, Ernst Raff, Karl Klett, Karl Harm, Jakob Schelling, Jakob Klett und Theodor Göhner. Ehrenvorstand Karl Neuscheler erhält, wie schon sein Vater, für seine Verdienste die Bundesfördermedaille in Gold des Deutschen Volksmusikerbundes.








Die "Alten" halten weiterhin zur Stange. Hier die Veteranenkapelle bei ihrem Auftritt am Jubiläumsfest 1975.


Die Kapelle nimmt die Langspielplatte „Naihre loht se haire“ auf. Vereinsmitglied Georg Flammer hat dies mit einer Spende möglich gemacht. Die Schallplatte wird im Mai 1977 der Öffentlichkeit präsentiert und allgemein als ein Zeugnis des hohen musikalischen Niveaus der Kapelle anerkannt. Der Südwestfunk sendet manche Musikstücke im Rahmen seiner „Volksmusikhitparade“. 

Mitte 1979 gibt Heinz Stahl sein Amt als Dirigent ab. Er wird mit dem Titel des  Ehrendirigenten ausgezeichnet. Leider gelingt es nicht unmittelbar, einen geeigneten Nachfolger für ihn zu finden, worunter der Leistungsstand der Kapelle leidet. 

Im Mai 1980 besucht das Corpo Bandistico di Albiano, eine im Trentino beheimatete italienische Musikkapelle, erstmals Nehren. Im September 1980 erfolgt dann der Gegenbesuch. Die Nehrener erfahren in Albiano eine überschwängliche Gastfreundschaft. Für die Musiker und die mitgereisten Ehepartner ist dies ein großes Erlebnis. An die Rückfahrt in einem mit zahlreichen technischen Mängeln behafteten Reisebus erinnern sich heute allerdings noch viele der Teilnehmer mit Grausen.

Vielfältig aktiv

Anfang 1981 wird Matthäus Pfeiffer Dirigent. Unter seiner Leitung geht es mit der musikalischen Entwicklung wieder nach oben. 1982 stellt sich der Verein in Altishofen einem Wertungsspiel, Sparte Marschmusik. „Trotz eines insgesamt gemächlichen Schrittes hat die Musikkapelle Nehren einen sehr guten Gesamteindruck hinterlassen“, so die Beurteilung der Preisrichter. Dirigent Pfeiffer führt die Aktiven verstärkt an die so genannte „konzertante Blasmusik“ heran. Gute Ergebnisse bei weiteren
Wertungsspielen (1985 Mägerkingen, 1994 Bodelshausen) folgen.

 Matthäus Pfeiffer 

1982 ist das Geburtsjahr der „Naihremer Kirbe“, die seither in ein- bis zweijährigem Turnus stattfindet. Bei der ersten Kirbe sind die Musikfreunde aus Albiano mit von der Partie. 1983 kann das 10-jährige Bestehen der Freundschaft mit Altishofen anlässlich eines Besuchs der Schweizer Freunde hier gefeiert werden.

Im Jahre 1984 wird Karl-Heinz Nill 1. Vorsitzender. 1986 erhält die Kapelle neue Uniformen. Im gleichen Jahr ist der Musikverein aus Anlass des 900-jährigen Gemeindejubiläums im Südwestfunk zu hören. Die Ausbildung des musikalischen Nachwuchses wird mit der Zeit immer mehr Aufgabe professioneller Musiklehrer. 

Auf der Jahreshauptversammlung 1990 tritt Hans-Joachim Burkhardt die Nachfolge von Karl-Heinz Nill als Vorstand an. Die fünfte Naihremer Kirbe 1990 ist, insbesondere auch finanziell, erneut ein großer Erfolg. In den Neunziger Jahren greift der Musikverein eine alte Tradition wieder auf und unterhält sein Publikum bei den jährlichen Frühjahrsfeiern hin und wieder mit Theaterstücken. Vielfältige Aktivitäten wie Probewochenenden, Ausflüge sowie Zeltlager für Jugendliche (1992 sogar ein mehrtägiger Ausflug nach Hamburg) machen den Verein für Mitglieder jeden Alters attraktiv. 1994 pflanzen in Albiano Bürgermeister Wolfgang Ettwein und Vorstand Hans-Joachim Burkhardt zwei Kirschbäume als symbolisches Zeichen der Verbundenheit mit der befreundeten Gemeinde. Im Jahre 1995 wählen die Jungmusiker Altishofen als Ziel eines mehrtägigen Ausflugs. Ebenfalls 1995, bei den Feierlichkeiten zum 70-jährigen Vereinsjubiläum, gibt Matthäus Pfeiffer seinen Rückzug als Dirigent des Musikvereins bekannt. Als Dank für seine Verdienste wird er zum Ehrendirigenten ernannt. 

Wieder ist es für die Vereinsleitung schwierig, einen passenden Dirigenten zu finden. Mircea Piciu hat dieses Amt lediglich bis Mitte 1996 inne. Im Oktober 1996 wird Vichan Molerov der neue musikalische Leiter (bis März 2000). Ab Mai 2000 ist Joachim Schöpe Dirigent der Musikkapelle wie auch der Jugendkapelle.

Mit Petra Göhner leitet ab 1997 erstmals eine Frau als Vorsitzende die Vereinsgeschicke. Das 75-jährige Jubiläum, im Jahr 2000 mit einem großen Festwochenende verbunden, ist ein weiterer Höhepunkt in der Geschichte des Musikvereins.





Die Vorstände des Musikvereins von 1952 bis heute auf einer Aufnahme aus dem Jubiläumsjahr 2000. Zu sehen sind (sitzend) Ehrenvorstand
Karl Neuscheler mit Petra Göhner sowie Karl-Ernst Steimle, Karl-Heinz Nill und H.-Joachim Burkhardt (von links nach rechts).


2002 wird der frühere Vorsitzende Karl-Heinz Nill erneut Vorstand. Im selben Jahr beteiligt sich die Musikkapelle zusammen mit anderen örtlichen Vereinen an der Einweihung des Bürger- und Vereinshauses Nehren. Auf 30 Jahre Partnerschaft mit der Musikgesellschaft Altishofen/CH kann der Musikverein im Jahre 2003 zurückblicken. Anlässlich dieses Jubiläums treffen sich die beiden Kapellen in Höchenschwand/Schwarzwald zu einem gemeinsamen Konzert. Im selben Jahr veranstaltet der Musikverein nach längerer Pause wieder einmal ein Adventskonzert.

Die „Steinlach Stompers“, eine aus den Reihen der Aktiven hervorgegangene Dixielandformation, treten unter diesem Namen erstmals an der Frühjahrsfeier 2004 in Erscheinung.

2004 beteiligt sich die Musikkapelle am Dorffest zum 500-jährigen Jubiläum der kirchlichen Vereinigung der Gemeinde Nehren mit der einstmals selbständigen Ortschaft Hauchlingen. Einen großen Besucherandrang verzeichnet die Kirbe 2004, an der gleichzeitig auch das traditionelle Steinlachmusikertreffen stattfindet. Ab November 2004 leitet Klaus Straube als neuer Dirigent mit viel Schwung die musikalischen Geschicke des Vereins.

Über ein dreitägiges Festwochenende hinweg erstreckt sich die Kirbe 2005, die gleichzeitig die Jubiläumsfeier „80 Jahre MV Nehren“ ist. 2006 erzielt die Musikkapelle eine gute Note bei der Teilnahme an einem böhmisch-mährischen Wertungsspiel in Derendingen. Im Rahmen des Zusammenschlusses „Steinlach Wiesaz Musik“ (ehemals Steinlachmusikervereinigung) veranstaltet der Musikverein 2006 ein gemeinschaftliches Adventskonzert in der Nehrener Turn- und Festhalle zusammen mit den Musikvereinen aus Bodelshausen und Gomaringen. Im September 2007 stellt der Musikverein eine
                        eigene Homepage ins Internet. 
   Klaus Straube   Ende 2008 findet erstmals ein Adventskonzert in der Nehrener
                        Veitskirche statt.

Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung sprechen sich im Mai 2010 zwei Drittel der anwesenden Mitglieder für den Bau einer Musikantenscheune aus. In der Folgezeit bemühen sich die Vereinsverantwortlichen zusammen mit der Gemeinde, für dieses Vorhaben einen geeigneten Standort zu finden.

Die Jugendkapelle erzielt 2010 für ihren Vortrag bei einem Wertungsspiel der Bläserjugend Neckar-Alb in Ofterdingen ein "Sehr gut".

Im Jahr 2011 leitet die Gemeinde Nehren ein Bebauungsplanverfahren für die Musikantenscheune ein. Der Standort für die Scheune liegt im Gewann "Hauchlinger Gärtle" und befindet sich in der Verlängerung der Hauchlinger Straße jenseits der L394, angrenzend an das Gewerbegebiet Nordring (Talstraße). Der Musikverein erwirbt das hierfür vorgesehene Grundstück.

2013 - Baubeginn der Musikantenscheune. Nach umfangreichen Eigenleistungen wird am 21.10.2013 die Holzkonstruktion geliefert und aufgestellt.

Im Juni 2014 wird die Musikantenscheune eingeweiht. Im September 2014 findet dort erstmals die Naihremer Kirbe statt.












Martin Rein wird im Januar 2015 neuer Dirigent des Musikvereins.

2015 wird die Musikantenscheune gedämmt und die Akustik verbessert. 2016 wird ein Lagerraum angebaut und eine Gasheizung installiert.

An der Kirbe 2016 feiern die "Naihremer Egerländer" Premiere und präsentieren traditionelle Blasmusik.

Das Konzert zum neuen Jahr findet 2017 erstmals in der Musikantenscheune statt.


Vorstände (1. Vorsitzende) 

1925-1927 Schultheiß Paul Heyd
1927-1939 Wilhelm Neuscheler (Ehrenvorstand)
1948-1950 Ernst Laur
1950-1952 Wilhelm Neuscheler (Ehrenvorstand)
1952-1974 Karl Neuscheler (Ehrenvorstand)
1974-1983 Karl-Ernst Steimle
1983-1990 Karl-Heinz Nill
1990-1997 Hans Joachim Burkhardt
1997-2002 Petra Göhner
seit 2002   Karl-Heinz Nill (seit 2017 "Vorstandssprecher")
   
Dirigenten  

1925-1928 Grossmann
1928         Heinzelmann
1928-1931 Ruh
1931-1939 Nuding
1946-1947 Ernst Laur (Ehrendirigent)
1947-1949 Nuding
1949-1952 Schöffel
1952-1956 Wenzel Rubner
1956-1964 Helmut Raidt
1964-1979 Heinz Stahl (Ehrendirigent)
1979-1980 Emil Schmid
1981-1995 Matthäus Pfeiffer (Ehrendirigent)
1995-1996 Mircea Piciu
1996-2000 Vichan Molerov
2000-2004 Joachim Schöpe
2004-2014 Klaus Straube
seit 2015   Martin Rein


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